Stunde Null in Krisengebieten: UNDAC bereitet Helfern den Weg

24. Februar 2011

Nach Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Wirbelstürmen gibt es nicht nur Tote und Verletzte, auch die Infrastruktur ist häufig beschädigt. Aufgabe der UNDAC (United Nations Disaster Assessment and Coordination) ist es, als erste im Krisengebiet zu sein, und den Helfer-Teams aus der ganzen Welt die Arbeit zu ermöglichen. Davon berichtete Klaus Maurer, Mitglied des UNDAC-Teams, in seinem Vortrag auf dem Medizin-Management-Symposium am 22. Februar 2011 in Hamburg.

Maurer, Leiter der Hamburger Feuerwehr, ist eines von weltweit rund 170 UNDAC-Mitgliedern, das zuhause buchstäblich auf gepackten Koffern sitzt. Im Krisenfall muss er innerhalb von zwölf bis 24 Stunden vor Ort sein. Die Hauptaufgaben des UNDAC-Teams sind dort, die internationale Hilfe in der ersten Stunde zu koordinieren sowie die Gegend zu erkunden und Informationen zu gewinnen. „Letzteres ist dann vor allem ein Bürojob“, sagt Maurer. Für die ehrenamtliche Tätigkeit erhält er die symbolische Summe von einem US-Dollar.

Der Medizin-Management-Verband ist eine Vereinigung für Führungskräfte im Gesundheitswesen. Er bietet seinen Mitgliedern und Gästen eine Kommunikationsplattform in Form eines Business-Clubs und Interessenverbands. Monatlich lädt der Medizin-Management-Verband zum Symposium. Am 24. März referiert Caroline Bahnemann, stellvertretende Leiterin Kommunikation und Presse der Universitätsmedizin Mainz. Sie berichtet über die Krisenkommunikation nach verunreinigten Infusionslösungen, die im August 2010 zum Tod mehrerer Säuglinge geführt hatten.

Hier finden Sie weitere Termine und Themen.

Tags: ,

Category: Presse-Mitteilungen

Comments are closed.