Image-Rettung bei Klinik-Skandal: Mit offener Kommunikation aus der Krise

25. März 2011

Über Nacht im Fokus der Öffentlichkeit: Behandlungsfehler, Medikamentenskandale oder Todesfälle können Unternehmen vollständig ruinieren. „Konsequente, initiative Offenheit ist das zentrale Element der Unternehmenskommunikation in der Krise“, sagt Caroline Bahnemann, Stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Presse an der Universitätsmedizin Mainz, in ihrem Vortrag auf dem Medizin-Management-Symposium am 24. März 2011 in Hamburg.

Die Universitätsmedizin musste eine solche Feuertaufe im vergangenen Jahr überstehen, als drei Säuglinge an verunreinigten Infusionen gestorben waren. Wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt, gleichzeitig Medien recherchieren und auch Dritte Ansprüche stellen, stehen Unternehmen unter enormem Druck. Die offene Kommunikationspolitik habe sich bewährt. „In allen Krisenfällen gilt: Reden Sie selbst, bevor andere über Sie reden“, sagt Bahnemann. „Eine aktive Informationspolitik schafft Vertrauen.“

Der Medizin-Management-Verband ist die Vereinigung für Führungskräfte im Gesundheitswesen. Er bietet seinen Mitgliedern und Gästen eine Kommunikationsplattform in Form eines Business-Clubs und Interessenverbands. Monatlich lädt er zum Symposium ein.


Bildergalerie: Medizin-Management-Symposium März 2011

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Category: Presse-Mitteilungen

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