Besserer Verdienst, flexible Arbeitszeiten: Honorarärzte-Studie vorgestellt

20. Mai 2011

Honorarärzte in deutschen Kliniken sind vorwiegend männlich, hoch qualifiziert und können im Durchschnitt rund 14 Jahre Berufserfahrung als Facharzt vorweisen. Das hat eine Studie des Berufsverbands der Honorarärzte e.V. ergeben. Rund 80 Prozent der Honorarärzte haben dabei vorher in einer Klinik gearbeitet, 40 Prozent davon kommen aus leitender Position.


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„Weniger Hierarchien und selbstbestimmte, flexible Arbeitszeiten sind die wichtigsten Gründe für den Wechsel in die Honorararzttätigkeit“, sagt Dr. med. Florian Hentschel, 2. Vorsitzender Bundesverband der Honorarärzte e.V., auf dem Symposium des Medizin-Management-Verbands am 19. Mai 2011 zum Thema „Neue Wege bei der Rekrutierung: Der ärztliche Arbeitsmarkt von morgen“. Die volle Vergütung der Arbeitsstunden sei ebenfalls ein entscheidender Faktor. „Viele Klinikärzte arbeiten 52 Stunden, bekommen aber nur 40 bezahlt. Honorarärzte bekommen jede Stunde bezahlt.“ Auf Seiten der Kliniken seien Honorarärzte eine gute, flexible Lösung für temporäre Engpässe. „Sie sind jedoch keine Lösung für den Ärztemangel.“

Der Medizin-Management-Verband ist die Vereinigung für Führungskräfte im Gesundheitswesen. Er bietet seinen Mitgliedern und Gästen eine Kommunikationsplattform in Form eines Business-Clubs und Interessenverbands. Monatlich lädt er zum Symposium ein.

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