Fundraising – Prominente als Zugpferde nutzen: Symposium des Medizin-Management-Verbands

26. Oktober 2011

Organisationen im Gesundheitswesen können Prominente als Fundraising-Instrument nutzen. Darauf weist Jörg Plesse, Erb- und Stiftungsmanager im Private Banking bei der NORD/LB und Dozent an der Frankfurt School of Finance and Management, hin. In seinem Vortrag auf dem Medizin-Management-Symposium am 25. Oktober in Hamburg riet Plesse, Prominente auszuwählen, die einen eigenen Bezug zum Thema haben. Häufig engagieren sich diese dann ehrenamtlich, so dass den Organisationen keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Weitere Tipps von Plesse: Oft sei es sinnvoll, eine eigene Stiftung oder einen Förderverein auszugründen. Um Großspender und Prominente an einen Tisch zu bringen, könnten die Vereine ein eigenes Organ schaffen, ein Kuratorium oder eine Stifterversammlung. „Die Vereine sollten jedoch darauf achten, dass die Mitglieder des Organs keinerlei Entscheidungsbefugnisse haben, sondern nur Empfehlungen abgeben“, sagt Plesse.

Der Medizin-Management-Verband ist die Vereinigung für Führungskräfte im Gesundheitswesen. Monatlich lädt er zum Symposium ein. Am 30. November 2011 findet in Hamburg ein Workshop zum Thema „Patienten-Kommunikation im Internet – Arzt-Homepages: Sicherheit, Suchmaschine, Services“ statt.


Bildergalerie: Medizin-Management-Symposium am 25. Oktober 2011

Category: Presse-Mitteilungen

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